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Energiestoff Pflanzenöl

Reines Pflanzenöl wird in Pflanzenöl BHKW anstelle von Heizöl aus Mineralöl eingesetzt. Pflanzenöle und Fette sind die besten natürlich nachwachsenden Energiespeicher.

Blockheizkraftwerke können aus Pflanzenöl schnell und effizient große Mengen Energie zur Verfügung stellen. Ein Raps- oder Jatropha-Kraftwerk kann vom Startzeitpunkt innerhalb von weniger als 2 Minuten auf das öffentliche Stromnetz geschaltet werden. Diese schnelle Reaktionszeit bietet Möglichkeiten zur Regulierung von Schwankungen in der Verfügbarkeit von Wind- und Solarstrom. Der besondere Vorteil von Stromerzeugung vor Ort, ist die sinnvolle Nutzung der Abwärme.

In Deutschland werden gemäß dem Deutschen Biomasseforschungszentrum in Leipzig ungefähr 1,5 Millionen Tonnen Rapsöl mehr erzeugt, als für Lebensmittel und Futter nötig. Durch die Biokraftstoff-Zwangs-Beimischungsquote ist dieses Rapsöl für die lokale Stromerzeugung im Rahmen des EEG zu teuer.

Die Energiewerke Salzau streben die Zertifizierung des Rapsanbaus vor Ort nach der Biomassestrom Nachhaltigkeitsverordnung an. Bei erfolgreicher Zertifizierung könnte der Raps vor Ort gepresst werden. Der Rapspresskuchen wäre als Futtermittel für die benachbarten Viehwirte ein wertvolles Futtermittel aus der Region und ersetzt damit mögliche Sojaimporte. Durch den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen wird weit weniger CO2 ausgestoßen als bei fossilen Energiestoffen. Neuesten Studien (2010) zufolge wird schon in der Herstellung von Palmöl 68% CO2 gegenüber klassischem Heizöl vermieden.

Auf Gut Salzau werden ca. 1000 Tonnen Rapssaat pro Jahr erzeugt. Aus dieser Menge Raps können ungefähr 400 Tonnen Rapsöl gewonnen werden.

 

Zur Förderung der regionalen Energieunabhängigkeit wäre eine Verringerung der Biokraftstoffquote bei gleichzeitiger Förderung von bedarfsgerechter Stromproduktion aus reinen nachhaltigen Pflanzenölen politisch wünschenswert.

 
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